Wie können uns Melderegister (traditionell im Einwohnermeldeamt, in kleinen Gemeinden auch im Ordnungsamt geführt) bei der Suche nach Informationen zu unseren Ahnen weiterhelfen?
Melderegisterauskünfte geben Auskunft darüber, wo eine Person in einem Ort gewohnt hat, ob sie innerhalb der Stadt umgezogen oder weggezogen ist.
Nach der Heirat wurde die Frau immer auf der Karte des Mannes geführt. Ebenso sollten alle Kinder des Paares verzeichnet sein.
Der große Vorteil ist, dass man die Namen der Kinder des Paares und deren Geburtsdaten bekommt. An deren Geburtsurkunden (je nach Datum der Geburt) kommt man ja unter Umständen nicht heran, da das Personenstandsgesetz da einen Riegel vorschiebt. So hat man dann zumindest die Namen und Daten und kann seinen Stammbaum zumindest um die Namen erweitern
Sobald die Kinder die Volljährigkeit erreichten, erhielten sie dann eine eigene Meldekarte.
!!! Die Volljährigkeit lag nicht immer bei 18 Jahren!!!
(1. Januar 1876 und 1975 mit 21. Jahren, aber seit 1900 konnte einer Person auch bereits mit 18 Jahren die Volljährigkeit zugesprochen werden, vor 1876 in vielen Regionen Deutschlands 25 Jahre)



