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Epidemie-Geschichte: Warum das 16. Jahrhundert ein tödliches für Frankfurt (Oder) war

Veröffentlicht am 26.10.2020

Seuchen in Frankfurt an der Oder

Die Stadt hat seit ihrer Gründung im Jahr 1253 viele Seuchen erlebt. 

Das 16. Jahrhundert sei für die Stadt ein "durch das Wüthen vieler verderblicher und andauernder Epidemien für dieselbe ein sehr unglückliches" gewesen, schreibt Jakob Samuel Loewenstein in seiner Epidemiegeschichte. Die Brandenburgische Universität Frankfurt – 1506 gegründet – habe schon 1516 wegen einer schweren grassierenden Seuche nach Cottbus verlegt werden müssen. "1526 brach dieselbe mit erneuter Wuth aus, so daß die Hochschule aus Mangel an Studirenden sich fast gänzlich auflöste", so Loewenstein.


"Die eigentliche Geißel aber des 16. Jahrhunderts bildete ein rheumatisch-faulig-nervöses Fieber, welches man, da es zuerst in England war beobachtet worden, und mit sehr copiöser Hautausdünstung verbunden war, den englischen Schweiß nannte", erklärt er. Bis heute ist nicht abschließend geklärt, worum es sich bei dieser Seuche genau handelte. Die Krankheit trat hauptsächlich in England auf, zwischen dem Auftreten ersten Symptome bis zum Tod sollen oft nur wenige Stunden vergangen sein. Ein typisches Symptom waren starke Schweißausbrüche. 

Hartnäckig habe sich spätestens seit 1580 auch die Influenza in der Stadt gehalten, wie Jakob Loewenstein schildert. Es handele sich um "ein epidemisch auftretendes, catarrhalisches, oft nervös sich gehaltenes Fieber, das sehr oft bis in die neueste Zeit in ganz Europa und auch bei uns grassiert hat. Sie erscheint oft verderblich für geschwächte Athmungsorgane, für das kindliche und Greisenalter und ist jetzt unter dem Namen Grippe bekannt."

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