In 46-45 B.C. reformierte Gaius Julius Caesar den römischen republikanischen Kalender. Es wurde berechnet, dass das Jahr 365 Tage und sechs Stunden lang sei. Also wurde festgelegt, dass auf drei Jahre mit 365 Tagen ein Schaltjahr mit 366 Tagen folgt. Dies war für damalige Verhältnisse erstaunlich genau.
Aber es sind etwas mehr als 11 Minuten weniger. Diese Abweichung summiert sich in 128 Jahren auf rund einen Tag.
Am 13. Mai 1572 wurde Ugo Buoncompagni Papst und nannte sich ab dann Gregor XIII.
Er legte fest, dass auf den 4. Oktober 1582 der 15. Oktober 1582 folgen sollte, um die Abweichung zu korrigieren. Außerdem legte er fest, dass die vollen Jahrhunderte nur dann ein Schaltjahr sind, wenn sie durch 400 teilbar sind.
In den katholischen Ländern wurde diese päpstliche Anordnung zeitnah nach Eintreffen der Kopien umgesetzt.
Im Heiligen Römischen Reich wurde auf Anordnung des Parlamentes in Regensburg der 19.-29.Februar 1700 gestrichen. Auf den 18. Februar folgte der 1. März 1700.
England und seine Kolonien passten den Kalender 1752 an. Dort folgte auf den 2. September der 14. September 1752.
Die orthodoxen Länder Russland und Griechenland übernahmen die Kalenderänderung erst 1918 bzw. 1923.



