Wie dir das Bundesarchiv bei der Ahnenforschung hilft
Das Bundesarchiv ist kein zentrales Personenarchiv und ermöglicht keine beständeübergreifende Suche nach Namen. Es gibt dort keine zivilen oder kirchlichen Personenstandsregister. Dennoch kann die Suche dort für die Ahnenforschung nützlich sein.
Du kannst die Bestände des Bundesarchives zur Klärung von Dienstzeiten und Staatsangehörigkeiten nutzen, Unterlagen zur NS-Zeit oder zum Militärdienst finden und teilweise auch Gefangenenakten aus DDR-Zeiten.
Der Bestand Z42 im Bundesarchiv Koblenz enthält Unterlagen der Spruchgerichte in der britischen Zone zur Aburteilung von Mitgliedern der NS-Organisationen, die vom Internationalen Militärgerichtshof in Nürnberg für verbrecherisch erklärt worden waren.
Personenbezogene Unterlagen militärischer Herkunft bis 1945
Bundesarchiv, Abt. Personenbezogene Auskünfte (früher WASt) in Berlin-Reinickendorf: Nachweise über Kriegsgefangenschaft deutscher Soldaten des ersten und zweiten Weltkrieges, Klärung von Vermisstenschicksalen, Angehörige des Heeres / der Marine / der Luftwaffe, Beamte oder Angestellte oder Arbeiter der Wehrmacht, Angehörige des männlichen und weiblichen Wehrmachtgefolges
Bundesarchiv, Militärarchiv Freiburg: Personalakten der Offiziere und Beamten der Wehrmacht, Wehrmachtgerichtliche Unterlagen aller Dienstgrade, Unterlagen zur Verleihung von Orden und Ehrenzeichen der Wehrmacht an alle Dienstgrade, Krankenunterlagen Soldaten Geburtsjahrgänge 1802-1899
Außerdem gibt es noch die Abteilung Bereitstellung in Berlin-Lichterfelde.
Sollten Anfragen bei den Nachfolgebehörden der früheren Polizeiheimatdienststellen erfolglos geblieben sein oder die Polizeiheimatdienststellen außerhalb des Gebietes der heutigen Bundesrepublik liegen, kann eine Nachfrage beim Bundesarchiv in Berlin-Lichterfelde gestellt werden.



